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Es war der 28. August 2016 als um 11 Uhr der Startschuss zum 5. Ironman 70.3 in Zell am See - Kaprun erfolgte. Es sollte meine zweite Mitteldistanz werden. Die Sonne strahlte vom wolkenlosen blauen Himmel über dem Zeller See und es kündigte sich ein extrem heißer Tag an. 

Nach dem Start der Profis wurden die ca. 2000 Age Grouper im Rahmen des Rolling Starts in den ca. 21 bis 22 Grad kalten Zeller See geschickt. Mein Sprung mit Neo ins kühle Nass erfolgte ca. 20 - 25 Minuten später. Die erste Disziplin, die zugleich die erfrischenste war, verlief für mich sehr positiv.Durch den Rolling Start war es ein relativ entspanntes Schwimmen und nach 34:14 min über die 1,9 km Runde durch den Zeller See erreichte ich den Ausstieg.

Das Radprofil stellte sich schon bald als sehr anspruchsvoll heraus. Nach einigen flachen Kilometern ging es einen ca. 13 km langen Anstieg hinauf. Landschaftlich natürlich sehr schön ging es durch den Wintersportort Dienten am Hochkönig, worauf zum Abschluss des Anstieges die letzten 2 Km eine Steigung von ca. 14 % betrug. Am höchsten Punkt der Strecke angekommen erreichte ich den Filzensattel auf 1280 m. Dann ging es abwärts. Zuerst durch eine leider noch nicht ganz fertig gestellte Baustelle und somit schlechten Straßenbelag und weiter sehr kurvenreich durch etliche Serpentinen bergab. Der Großteil der Strecke lag jedoch noch vor mir. Der befürchtete heiße Tag nahm schon jetzt Realität an. Ich trank zusätzlich zu meinem Gel wie ein Weltmeister Wasser, denn die Hitze machte sich schon jetzt auf dem Rad bemerkbar.

Am Ende der 90 km Runde stand dann eine Radzeit von 2:48:29 Std., womit ich mehr als zufrieden war.

 

Nun folgte der abschließende Halbmarathon, eigentlich meine stärkste Disziplin. An diesem Tag aber schonmal vorweg gesagt, war dies die Hölle. Von der Wechselzone in Schüttdorf ging es durch die pralle Sonne bei 30 - 35 Grad Richtung Altstadt Zell am See und von da aus weiter am See Richtung Thumersbach zum Wendepunkt. Zurück ging es wieder nach Zell am See Altstadt, nach Thumersbach und wieder nach Zell am See, wo das ersehnte Ziel auf mich wartete. Bei den Wetterbedingungen und der Vorbelastung kommt einem jeder kleine Anstieg doppelt anstrengend vor. Bei jeder Verpflegungsstelle freute ich mich über die kalte Dusche und die angebotene Cola. Klar, als ambitionierter Läufer hätte ich mir eine Laufzeit von um die 1:30 Std. gewünscht, aber bei der Hitze war einfach nicht mehr drin. War dann stolz, dass ich den Lauf ohne Gehpausen durchgezogen habe und zufrieden mit 1:49:52 Std. für die 21 km.

 

Es war ein Kampf gegen mich, der sich im Kopf abspielte und den ich eindeutig gewonnen habe. Schließlich stand unter dem Strich eine Endzeit von 5:22:48 Std., was Platz 292 von 1942 Teilnehmern bedeutete und Platz 58 von 265 Startern in meiner Altersklasse.

Der Triathlon ist in der Stadt .Sonntag kommt es zum Showdown rund um das Parkstadion in Baunatal. Hochklasssige Deutsche Ligen treffen sich zum letzten Rennen der Saison 2016 um das Finale der Meisterschaften auszutragen. Topevent wir das Rennen der Männer der 2. Bundesliga werden. Das Baunataler Team mit David Lappöhn, Florian Drexler, Bastian Schalk, Dario Ernst geht top motiviert in das Heimrennen um den Zuschauern ein heißes Rennen zu bieten. Christoph Bentz musste leider erneut vorzeitig die Saison beenden. Er erlitt bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall letzten Sonntag schwere Verletzungen an Ellbogen und Rücken. Für ihn wird aller Vorraussicht nach Tobias Kisling ins Team rücken.  Auch das Rennen 3. Liga der Damen mit Baunataler Beteiligung verspricht viel Spannung. Die Baunatalerinnen mit Isabelle Donath, Claudia Bonnes, Kathi Pietsch und Kristina Biel, können sich einen Podestplatz sichern und mit etwas Glück den Aufstieg in die 1. Bundesliga klar machen . Der Eintritt ist frei. Der beste Platz zum mitfiebern und mitfeiern ist die Friedrich-Ebert- Allee auf Höhe des Parkstadions.
Startzeiten der Baunataler Teams :

12:45 Uhr 1. Hessenliga Männer (4. Liga)

14: 45 Uhr Regionaliga Mitte Damen (3. Liga)

15:25 Uhr 2. Bundesliga (2. Liga)

 

 

KSV Baunatal Triathlon

Heißer Asphalt in Arolsen

Bei hochsommerlichen Wetter , bei den sich die meisten Menschen im Schwimmbad tummeln , oder sich einen schattigen Platz im Eiscafe sichern, luden die Veranstalter des Twistesee Triathlons zur 34. igsten Auflage des Nordhessen Klassikers ein .

Angenehm war an diesem Wettkampftag nur die Schwimmdisziplin im Twistesee. Schon bei der nächsten Aufgabe dem Radfahren über die Hügel rund um den Twistesee zeigte das heiße Sommerwetter Wirkung bei den Athleten. Das gewohnte Pace konnte bei diesem Wetter nicht angeschlagen werden.

Die mit Schwierigkeiten gespickte Rad und Laufstrecke forderte eine gute Renneinteilung und gewisse Hitzeresistenz von den Athleten.

Kristina Biel und Florian Drexler vom KSV Baunatal konnten sich den Temperaturen gut anpassen und siegen beim Twistesee Triathlon über die Sprintdistanz unangefochten , Laura Ernst belegt einen Top 3. Platz und gewann ihre Altersklasse (AK) souverän . Auch die andere Athleten schlugen sich erfolgreich über die Distanzen 740 m schwimmen, 20,1 km Radl und 5, 1km laufen. Claudia Röder und Hans Peter Carstens belegte den 2. Platz in ihrer AK .

Beim Kurzdistanzrennen der offenen Klasse finishte Wolfgang Schmidt in gewohnter Manier und wurde Erster in seiner AK .

Im Rennen der 1. Hessenliga ging das Team ersatzgeschwächt an den Start. Es waren einige Ausfälle zu kompensieren, aber die Jungs wollte das Beste aus der Situation machen. Die schnellste Baunataler Zeit lieferte mit langjähriger Routine der Oldie des Teams Thomas Schröder (Platz 16). Heiko Weber (Platz 20) musste leicht erkältet die Strecke 1,5 km schwimmen , 42,1 km Radfahren und 10,1 km Laufen in Angriff nehmen und konnte seine Karten beim Radfahren und Laufen nicht gewohnt ausspielen. Tim Himpelmann (Platz 24) kam mit den Bedingungen leidlich zurecht, seine gewohnte Radpower konnte er nicht auf den heißen Asphalt bringen . Glänzte aber mit einer guten Laufpreformance. Dominik Auel (Platz 41) kämpfte und biss sich über die Laufstrecke , und kam mit der letzten Luft ins Ziel. Das Ergebnis sicherte bei seinem Hessenligadebüt Achim Hänlein (Platz 48) ab. Das Team hofft nun auf eine Verbesserung im Tabellenstand beim Heimrennen in Baunatal am kommenden Sonntag im Parkstadion .

Nach einer durchwachsenen Saison, nahm der Göttinger Student, der im Kader der 2. Bundesliga des KSV Baunatal steht, den Göttinger Stadtwerke Triathlon in Angriff. Nach seiner 4. Platzierung aus dem letzten Jahr schaffte er in diesem Jahr den Sprung auf den Silberrang. 

Im Juni verletzte er sich im Abschlusstraining vor dem Bundesliga Rennen in Roth, sodass er bis dato kaum Wettkampfergebnisse in dieser Saison vorweisen konnte. Umso mehr freuen wir uns, dass er mit diesem Rennen einen versönlichen Abschluss zum Ende der Saison finden konnte. 

Mathias Daum und Markus Jacobi waren beim ausverkauften Event mit circa 900 Startern ebenfalls erfolgreich und belegten die Plätze 30 und 34.