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Baunataler Damen steigern sich erneut – 2. Platz in der Regionalliga

Die Aufsteigerinnen des KSV Baunatal behaupteten sich nach den Erfolgen in Darmstadt du Zell an der Mosel erneut in der Regionalliga. Beim dritten Rennen in Worms über die Sprintdistanz konnten sie ihre Leistung nach zwei dritten Plätzen erneut steigern und erreichten mit nur einem Punkt Rückstand den zweiten Platz hinter dem ASC Darmstadt.
In der Besetzung Isabell Donath (Platz 2 in 1:07:15), die erneut das Schwimmen für sich entscheiden konnte, Kristina Biel (Platz 4 in 1:08:15), Katharina Pietsch (Platz 13 in 1:12:23) und Claudia Bonnes (Platz 21 in 1:15:12) zeigten unsere radstarken Athletinnen, dass sie nicht nur in der Regionalliga Fuß gefasst haben, sondern auch dass sie weit vorne mitspielen können.

Den Abschluss der Saison bildet das Rennen in Baunatal am 4.9.2016. Bei ihrem Heimspiel, das als Teamrennen ausgetragen wird, blicken die Damen optimistisch wieder in Richtung Podest. Das Finale wird ein spannendes Rennen, da für den Endstand der Saisonplatzierung nach oben noch Möglichkeiten offen sind.

Challenge Heilbronn

Unsere Sportler reisten bestens gelaunt und in absoluter Topform am Samstag Nachmittag zur Deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz nach Heilbronn. Normalerweise gilt es hier 1,9km Schwimmen, 93km zu radeln und anschließend noch einen Halbmarathon mitten in der Innenstadt zu absolvieren. Aufgrund des Unwetters der vergangenen Tage, wurde jedoch kurzfristig das Schwimmen im Neckar abgesagt und durch einen 5km Lauf ersetzt.
Den Bleienten Simon und Tim kam diese Umstellung auf Duathlon natürlich sehr entgegen. Simon teilte auf der Pressekonferenz vor dem Rennen mit: „Natürlich wird diese Formatänderung für mich platzierungstechnisch einen positiven Einfluss haben, jedoch wäre ich sehr gerne geschwommen. Ich habe sehr viel Zeit in das Schwimmtraining investiert und hätte gerne gesehen, wo ich im Vergleich zum letzten Jahr stehe.“

Das Wetter zeigte sich am Sonntagmorgen von seiner allerbesten Seite, was momentan alles andere als selbstverständlich ist. Die Pacingstrategie wurde von Cheftrainer und Taktikfuchs Bernhard klar definiert: „Leute, geht die 5km nicht zu schnell an, ihr geht sonst hinten drauf hoch und verliert ein vielfaches der vorab gesparten Zeit! “

Gesagt, Getan! Kontrolliert nutzen alle drei Athleten den ersten Lauf als Warm-up, um möglichst wenig Körner zu verbrauchen und sich für den nachfolgenden Radpart zu schonen.

Dieser hatte es nämlich wirklich in sich. Die Radstrecke in Heilbronn führt durch das Hügelliege Kraichtal, besitzt ca. 1100 Höhenmeter und ist gespickt mit immer wieder vereinzelten, kurzen, giftigen Anstiegen. Als Nordhesse fühlt man sich auf dieser Radstrecke also wie zu Hause. Vor allem Diana konnte hier von ihren Spezialeinheiten am Capezo de la plata im spanischen Trainingslager profitieren.

Nach der Wechselzone trennten Simon und Tim 30 Sekunden. Deshalb versuchte Tim gleich zu Beginn der Radstrecke diese Lücke zuzufahren. Aufgrund der starken Leistung von Simon gelang es ihm jedoch nicht . So fuhren beide mit exakt gleichem Tempo bis km 60 in einem konstanten Abstand. Dann wurde Tim jedoch unglücklicher Weise durch eine Panne am Hinterrad ausgebremst. Der Wechsel kostete ihn durch Ungeschick gepaart mit etwas Pech ca. 15 Minuten. Im Zielbereich sagte er dazu: „Bei dem technischen Defekt habe ich mir nichts vorzuwerfen, jedoch sind 15min für eine Reifenpanne viel zu viel. Ich habe jedoch nie ans Aufgeben gedacht und versucht meinen Rhythmus wieder zu finden und auf der Laufstrecke erneut anzugreifen.“

Anschließend ging es auf einen dreiründigen Laufkurs, der immer wieder durch den Wendepunkt in der Innenstadt führte. Hier ging die Wettkampfstrategie der jungen Wilden vollkommen auf. Der als weiße Kenianer bekannte Simon machte seinen Spitzname mal wieder alle Ehre und brannte mit 1:19h einen sehr starken Halbmarathon in den Asphalt und blieb in dieser Teildisziplin nur 2min hinter dem Gesamtsieger Andy Böcherer. Da geht die ebenfalls sehr gute Zeit von Tim, mit 1:26h schon beinahe im Qualm unter. Diana musste dann doch der harten Radstrecke etwas Tribut zollen, hatte jedoch zu jedem Zeitpunkt auf der Laufstrecke ein breites Lächeln im Gesicht.

Überglücklich erreichten alle unsere Starter, dass Ziel und füllten ihre Speicher mit regionalen Maultaschen wieder auf. Jetzt heißt es vor allem für Tim, schnell erholen und nochmals einen kleinen Trainingsblock setzten bevor er dann in 4 Wochen bei der Challenge Roth über die doppelte Distanz an den Start geht.
Die Ergebnisse im Überblick:

Simon Jakob: Gesamtzeit ​​4:19:26h, Gesamtplatz 29, Altersklasse 14.

Tim Himpelmann​: Gesamtzeit: 4:41:24h, Gesamtplatz 124, Altersklasse 29.

Diana Tempe​​l: Gesamtzeit: 6:16:49h, Altersklassenplatz 23.
#Tempooooo

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