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Ein durchwachsenes Wochenende haben die Sportler des Zweitliga Teams am Wochenende in Roth erlebt. Zuerst kam Donnerstagabend die Hiobsbotschaft, dass Tobi Kisling sich ein Band gerissen hat und somit verletzungsbedingt ausfällt und dann konnte der für ihn eingesprungene Simon Sareika unverschuldeter weise das Rennen nicht beenden.

Beim Line-up der Bundesliga Starter auf dem schmalen Strand (es erfolgte ein Landstart) war schon allen klar, dass es bei der ersten Boje richtig eng werden wird. Christoph erwischte einen super Schwimmpart und konnte sich sofort mit der Spitze absetzen und hatte daher genügend Platz. Alle anderen Jungs hatten leider mit der üblichen Prügelei an der Wende zu kämpfen. Am Schwimmausstieg war es Christoph, der als 2. des Feldes die Spitzen Gruppe aus dem Wasser führte. Etwa 40 Sekunden nach ihm folgte Dario Ernst, der sich dank seiner Schwimmstärke auch im vorderen Feld platzieren konnte. Bastian Schalk kam wiederum mit einem etwa 45 Sekunden Abstand auf Dario aus dem Wasser und versuchte auf dem Rad einiges an Boden gut zu machen. Simon und David fanden sich nach dem Schwimmpart in einer gemeinsamen Rad Gruppe wieder und arbeiteten gut zusammen. An diesem Tag gelang es der Spitzen Gruppe wieder einmal ihren Abstand zu halten und somit nicht vom Hauptfeld eingeholt zu werden. Im Gegensatz dazu bildete sich im Hauptfeld eine etwa 40 Mann große Rad Gruppe, wo sich auch Dario und Bastian befanden. Hier lief also alles auf ein Laufduell hinaus.

Die Sonne brannte an diesem Tag gnadenlos auf die Sportler ein, sodass das Laufen bei 33 Grad in der prallen Sonne zu einer echten Belastungsprobe wurde. In der Spitze belauerte man sich erst einmal und wartete ab, was die Konkurrenz macht. An der Laufzeit von etwas über 17 Minuten erkennt man, dass das Tempo zwischenzeitlich ziemlich verschleppt wurde und der Sieg im Sprint Finish ausgetragen wurde. Bastian hatte an diesem Tag richtig gute Laufbeine und rannte noch auf den 21. Gesamtplatz vor, was sein bisher bestes Resultat darstellt. Dario hatte schwer mit der Hitze zu kämpfen und blieb leider unter seinen Möglichkeiten.

Also Simon und David letztlich in die Wechselzone kamen gab es einige Verwirrung. An Davids Rad Platz hing ein Rad und seine Schuhe waren samt Startnummer bereits auf der Strecke unterwegs. Teamplayer Simon Sareika zögerte nicht lange und gab David seine Laufschuhe, sodass er mit einem 5 Größen größeren Schuh die 5km in Angriff nehmen konnte. Das ist wahrer Teamgeist!

Am Ende des Tages gab es ein gemischtes Fazit: „Wir können mit dem 7. Platz in der Tageswertung sehr gut Leben aber das Potential ist noch nicht komplett ausgeschöpft. Auf den 6. Platz war es jedoch ein großer Abstand, sodass auch ein Tagessieg von Christoph oder eine „Normalplatzierung“ von Dario nichts an der Situation verändert hätten.“

 

Einen Tag darauf fuhr Christoph nach Düsseldorf zum Rennen der 1. Bundesliga, in dem auch in diesem Jahr die Deutsche Meisterschaft der Sprint Elite ausgetragen wird. Geschwommen wurde mit Neoprenanzug im Düsseldorfer Medienhafen. Nach der ersten von 4 Bojen lag der KSV Sportler noch auf einem aussichtsreichen 15. Platz im Gesamtfeld bevor es ihn dann hart an der 2. Boje erwischte. Verwickelt in eine große Prügelei verlor er etliche Plätze und kam nur im hinteren Mittelfeld aus dem Wasser. Auf dem Rad wurde auch wie schon im letzten Jahr ein brutal hohes Tempo angeschlagen und der Kurs war technisch sehr fordernd. So kam es dann auch sofort an der ersten Wende zum Sturz, sodass die Rad Gruppe geteilt wurde und der hintere Teil in dem sich Christoph befand zurückfiel. Es war den verbleibenden 10 Jungs leider nicht mehr möglich die Lücke nach vorne zu schließen, sodass sie mit einem großen Abstand in die zweite Wechselzone liefen. Mit einer Portion Wut im Bauch rannte Christoph dann noch einmal so schnell die Beine es zuließen, nach dem Rennen am Tag davor. Mit einer Laufzeit von 15:26 (Der DM U23 Sieger lief 14:56) war es seine beste Laufperformance bisher und der Abstand im Laufen auf die Spitze verkleinert sich kontinuierlich.

Sein Fazit: „Ich hatte heute leider viel Pech, dafür eine Super Form. Im Schwimmen bin ich weit hinter meinen Erwartungen geblieben und die Stürze auf dem Rad kann man leider auch nicht ändern. Das Laufen hat bei dieser Wahnsinns Kulisse am meisten Spaß gemacht und ich hoffe jetzt in Tübingen wieder so schnelle Beine zu haben.“

 

Alle Ergebnisse vom Wochenende findet ihr unter: Rothsee Triathlon und Triathlon Bundesliga




Zwei unserer Athleten waren im Kraichgau am Start und beschreiben ihre Eindrücke

Florian Drexler

Mein erstes geplantes Saisonhighlight fand am Sonntag beim Ironman 70.3 Kraichgau statt. Mit neuem Verein und der gewohnt hohen Motivation ging ich also an den Start am Hardtsee. Da ich mich im Vorfeld schon über die Startliste meiner AK schlau gemacht habe ,hoffte ich auf einen Platz unter den ersten 5 meiner AK. Aber zunächst stand erst mal ein langer weg an. Beim schwimmen konnte ich meine Bestzeit trotz einem regelrechten Slalomschwimmen um 1:30 min unterbieten. Die ersten 50 km auf dem Rad waren dann recht spannend, da ich in einer kleinen Gruppe mit 2 weiteren Sportlern aus meiner AK war. Also wurde das Tempo immer wieder erhöht. Da ich mit 270 Watt NP ein Stück über dem lag was ich geplant hatte, ließ ich die 2 zunächst fahren und hab auf mich geachtet (einer der beiden ist später eingegangen und ich sah ihn nur noch einmal bei km 72). Das Laufen ging dann erst mal schlecht los die erste von 3 Laufrunden war sehr anstrengend und unrythmisch (lag wohl auch an den 140 Höhenmetern auf 21 km). Die 2. Runde lief dann schon besser und so hieß es Verpflegen und kühlen was geht und aufpassen das die Krämpfe im Oberschenkel nicht zu Stark werden. Die letzte Runde fühlte sich dann wie die 1. an aber ich war noch gut im Rennen, bis sich 3,5 km vor dem Ziel mein Oberschenkel dann so richtig verkrampfte. Gute 3 Minuten sind mir durch dehnen, stehen, Schreien und langsamen gehen verloren gegangen. Dann konnte ich die letzten km in Angriff nehmen. Mit knapp 2 Minuten Rückstand auf den 5. Platz kam ich dann leider auf Platz 6 aber zufrieden und völlig Erschöpft ins Ziel.

 

Schwimmen 27:03 AK Platz 3

Rad 2:31:51 AK Platz 3

Laufen 1:32:58 AK Platz 6

Platz insgesamt 123


Wolfgang Weigert:

Weiterer erfolgreicher Schritt in der Vorbereitung auf den Ironman Frankfurt am 3.Juli.

Ich habe am Sonntag, dem 5.Juni dem IM 70.3 im Kraichgau in der Altersklasse M.70 trotz eines Schaltungsdefekts

auf der sehr anspruchsvollen Radstrecke (Kraichgau=Land der 1000 Hügel) relativ souverän in 6:10 gewonnen.

Meine Strategie, vorher Kräfte zu sparen, um dann auf der Laufstrecke meine Stärken auszuspielen, ging voll auf.

Ich nahm meinen Mitkontrahenten auf der Halb-Marathon-Strecke 23 bzw. 28 Minuten ab und konnte so mit

15 Minuten Vorsprung auf den Zweiten Siegfried Schmidt und mit 35 Minuten auf den Dritten Gerhard Neye das Ziel erreichen.

 Entgegen der Erwartungen im Vorfeld, blieben die Sportler am Renntag vom Gewitter und Starkregen der Vortage verschont. Den Beginn machte Laura Ernst, die sofort mit einem super Rennen in den Tag startete und die Frauen Klasse beim offenen Volkstriathlon am Woog gewann. Nach 1:15:28 Stunden beendete sie die 750m Schwimmen, 20km Rad und 5km Laufen. Der Woogsprint war das erste Rennen, was sie in der weiblichen Gesamtwertung gewinnen konnte! Trainer Bernhard Lange war überaus zufrieden mit seinem neuen Schützling und sagte später „Sie freut sich nicht überschwänglich aber ganz bescheiden ist sie zurecht mächtig stolz auf sich!“

 

Im Anschluss erfolgte der Start der Hessenligen. Für unsere 2. Herrenmannschaft waren Tobias Kisling, Simon Sareika, Dominik Auel, Michael Zahrt und Thomas Schröder am Start. Man hatte sich viel vorgenommen und wollte gleich im ersten Rennen als Aufsteiger aufs Podest springen. Die „schnellsten Arme“ im Wasser hatte an diesem Tag Tobias Kisling, der nach schwieriger Vorbereitung allmählich in den Wettkampfsport zurückfinden möchte. Dicht hinter ihm folgten Simon Sareika und Michael Zahrt, die auf dem anschließenden Rad Part ihre Stärke voll ausnutzten und das Loch zu Tobi zu fahren wollten. Thomas Schröder und Dominik Auel kamen ein wenig später aus dem kalt-braunen Nass und hatten Schwierigkeiten eine geeignete Rad Gruppe zu finden.

Simon gelang der Sprung in die vordere Rad Gruppe, jedoch musste er hart dafür arbeiten, was sich auf den abschließenden 5km zu Fuß bemerkbar machte. Tobias (7.) konnte dann knapp vor Simon (8.) als Team-Erster ins Ziel laufen. Michael Zahrt und Thomas Schröder folgten auf Platz 18 und 22. Dominik hatte an diesem Tag leider keine gute Rad Gruppe erwischt, sodass er als 35. ins Ziel kam. Am Ende stand ein 3. Platz in der Teamwertung zu Buche!

Als nächstes waren die Jungs aus der 2. Bundesliga an der Reihe. Schon bei der Streckenbesichtigung am Vortag deutete man den neuen im Team an, dass es ein sehr schnelles Rennen werden wird. Dass es dann allerdings so eine „Ballerei“ wird, übertraf dann doch die Erwartungen. Beim Schwimmen wurden David Lappöhn, Christoph Bentz, Simon Jakob, Dario Ernst und Bastian Schalk als 7. auf den Steg, von dem der Start erfolgte, gelassen, sodass man eine passable Startposition hatte. Im Schwimmen brach dann bis zur ersten Boje der Kampf um die besten Plätze aus. Die 2. Bundesliga war an diesem Tag die einzige Startgruppe, der es verboten war im Neopren Anzug zu schwimmen, was unseren guten Schwimmern, Dario und Christoph sehr gelegen kam. Christoph stieg dann als 4. aus dem Wasser und hätte den Sprung in die erste Gruppe schaffen müssen. Leider verletzte er sich beim Aufstieg am Fuß und sah die ersten drei der Spitzen Gruppe dann nur noch von hinten. Dario kam nach solider Schwimmleistung als 14. aus dem Wasser und erwischte somit noch eine der vorderen Rad Gruppen, die er auch gut halten konnte. Kurz darauf folgte Bastian, der sich allmählich auf dem Rad in Darios Gruppe vorarbeiten konnte. Simon und David forcierten derweil ebenfalls das Tempo in ihrer Gruppe, sodass es David gelang, Simon als starken Läufer perfekt zu positionieren um nicht als letzter in die Wechselzone zu fahren. Auf der abschließenden 5km Laufstrecke zündete dann fast jeder Sportler an diesem Tag ein Feuerwerk. Christoph rannte in 16:17min noch auf den 4. Platz vor und verpasste mit einer Sekunde Rückstand nur knapp das Podium. Bastian übersprintete im Zielkanal noch 2 Konkurrenten, sodass er auf dem 35. Platz ins Ziel kam, dicht gefolgt von Dario auf Platz 38. Simon sammelte auf der Laufstrecke noch einige Athleten ein und war mit 16:50min ebenfalls sehr schnell unterwegs. David sicherte das Ergebnis nach hinten ab und trug auf dem Rad aufgrund Mannschaftstaktischem Fahrens einiges zum Teamergebnis bei! Das Fazit vom Trainer: „Wir haben uns im Vergleich zu Neckarsulm verbessert, wenn man die Platzziffern betrachtet. Das wir in der Tageswertung im Team Platz 8 belegen ist deshalb verwunderlich. Die anderen Teams waren wesentlich homogener in ihren Platzierungen, wohingegen wir noch große Streuung haben. Nichts desto trotz war es eine Super Leistung von jedem einzelnen!“

Bei unseren Frauen war die spannende Frage vor dem ersten Rennen, wie der Start in der neuen Liga gelingt. War es doch das erste Mal für die weibliche KSV Vertretung, dass sie ihr Können in einem Windschattenfreien Rennen beweisen mussten. Die Mannschaft wird seit dieser Saison verstärkt durch die 2 Neuzugänge Isabell Donath und Kristina Biel.  

Isabell kam als Schwimmspezialistin als erste aus dem Wasser und musste sich nach einer hervorragenden Leistung auf dem Rad und beim Laufen nur der Erstplatzierten Julia Ertmer geschlagen geben und erreichte am Ende einen tollen 2. Platz. Kristina Biel kam nach einer für sie nicht optimalen Schwimmleistung auf dem Rad richtig in Fahrt und konnte im Anschluss durch eine starke Laufleistung einen super 5. Platz erarbeiten. Katharina Pietsch war verletzungsbedingt in dieser Saison spät ins Training eingestiegen, konnte durch eine starke Radleistung Plätze gut machen und erreichte einen sehr guten 16. Platz. Claudia Bonnes kam nach einer guten Schwimmleistung auf dem Rad nicht richtig ins Rennen und kam als 22. ins Ziel. Am Ende sprang nach einer hervorragenden Leistung ein Podestplatz heraus!! Das Thema Windschattenfahren war eine neue Erfahrung, aufgrund des kleinen Starterfeldes allerdings weniger spannend als erwartet. Da unsere Athletinnen auf dem Rad teilweise viel Führungsarbeit leisteten, konnten wir weniger vom Windschatten profitieren als erhofft.

Fürs nächste Rennen geht es am 19.6 nach Zell an der Mosel zu einer olympischen Distanz ohne Windschattenfreigabe.

Wir gratulieren zu den super Resultaten! Die komplette Ergebnisliste gibt es hier





Während in Neckarsulm vor zwei Wochen nur ein kleiner Teil unserer Sportler am Start stand waren es am vergangenen Wochenende schon mehr, die ihre Triathlon Saison begannen. Eine unserer Rookies in diesem Jahr war Anna Lutze, die in ihrem ersten Triathlon in Fulda die Sprintdistanz bezwingen wollte. Als ehemalige Wettkampfschwimmerin liegt ihr natürlich die erste Disziplin besonders, wo sie sofort eine kleine Lücke zwischen sich und die Verfolger bringen konnte. Auf dem Rad war es dann Kristina Biel, die ihre Stärke ausspielte und vorbeiziehen konnte. Mit einer soliden Laufleistung sicherte sie sich auch den Tagessieg. Dummerweise bog Anna auf der Laufrunde einmal falsch ab, sodass sie am Ende des Tages leider disqualifiziert wurde.
Dennoch zeigte sie sich im Ziel zufrieden: „Ich hatte ein super Schwimmen und auch mit meiner Radleistung bin ich zufrieden. Natürlich ärgert es mich, dass ich disqualifiziert wurde aber beim nächsten Mal wird es bestimmt besser!“

Bei den Männern stiegen gleich zwei Athleten aus der KSV Trainingsgruppe als erstes aus dem Wasser. Martin Busch, der in der Liga für den Konkurrenten aus der Wetterau am Start sein wird, zeigte, dass er den Winter über gute Arbeit geleistet hat und locker beim Schwimmen mit unserem Neuzugang aus Kassel, Bastian Schalk, mithalten konnte. Auf dem Rad konnte Bastian dann dem späteren Erstplatzierten leider nicht folgen, sodass er mit einer guten Laufzeit auf Gesamtplatz 2 landete.

Auf der olympischen Distanz war Simon Jakob am Start und lieferte ein solides Rennen ab. Er sicherte sich mit der tagesschnellsten Laufzeit den 3. Gesamtrang und zeigte, dass er fit für die anstehenden Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz in Heilbronn ist.

Dario Ernst war derweil in Forst am Start. Er ging für den Hessischen Triathlon Verband bei der ersten Station des Deutschland Cups an den Start. Bei dieser hochklassigen Rennserie trafen sich nicht nur die besten Nachwuchsathleten Deutschlands, sondern auch internationale Teams aus der Schweiz oder Belgien waren am Start. „Mir war klar, dass die Konkurrenz hier brutal ist, somit kann ich mit dem 33. Platz in der Junioren Wertung leben.“

 

Alle Ergebnisse aus Fulda gibt es hier

   
    
    
    
    
    
 

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