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Erneut starker Auftritt beim Ironman 70.3

Einmal mehr stellt der Baunataler Triathlet Simon Jakob nicht nur seine körperliche sondern auch seine mentale Stärke unter Beweis. Auch bei seinem 2. Ironman 70.3 in 2018 (diesmal in Jönköping Schweden) musste Jakob eine Schrecksekunde verkraften. Nach einem guten Schwimmen über 1,9 km machte er sich auf die 90 km lange Radstrecke durch das wunderschöne Umland am Vätternsee. Weit kam er allerdings nicht. Bereits nach 200m kam stürzte Jakob durch einen Fahrfehler in einer Kurve. Kurz musste der junge Athlet sich sammeln - zum Glück hatte er sich nicht stark verletzt und auch sein Rad war noch fahrtüchtig. So konnte er die Verfolgung wieder aufnehmen und kämpfte sich zurück ins vordere Feld. Nach 2 Stunden 20 Minuten auf dem Rad ging Jakob dann auf den 21,1 km langen Laufrundkurs durch die Innenstadt von Jönköping. Nicht ohne Schmerzen und in zunehmender Mittagshitze kämpfte er sich noch ein paar Plätze nach vorne und kam schließlich in einer Fabelzeit von 4:15:55 Sekunden als 4. seiner Altersklasse ins Ziel. Das Podium um nur 70 Sekunden verfehlt war die Enttäuschung im Ziel erst einmal größer als die Freude über diese grandiose Zeit. Bei der anschließenden Siegerehrung konnte sich Simon Jakob für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2019 in Nizza qualifizieren und sich zunehmend über seine neue Persönliche Bestzeit freuen. Die Ironman 70.3 WM 2019 wird nach der Weltmeisterschaft 2015 in Zell am See bereits Simons 2. Weltmeisterschaftsauftritt.