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Am Sonntag stand der lang ersehnte Chicago Halbmarathon für Johanna auf dem Programm. Das erklärte Ziel: die 1:40h Marke sollte geknackt werden.

Das Schicksal wollte es am Sonntagmorgen jedoch anders. In Deutschland zu dieser Jahreszeit kaum noch vorstellbar, zeigte das Thermometer bereits seit letzter Woche Dienstag konstant schwüle 30 Grad an, was sich auch bis zum Renntag nicht ändern sollte. So machte sich Johanna gegen 5 Uhr auf den Weg zur Startlinie. Kurz vor Start waren dann bereits 27 Grad erreicht und die Rennleitung sprach eine offizielle Warnung an die Athleten aus: Risikostatus Gelb! Kurzfristig konnten noch 2 zusätzliche Verpflegungsstellen und Eis beschafft werden – super Organisation!

Dann ging der Kampf los. Die ersten Kilometer liefen flüssig und Johanna lag gut in der Zeit. Leider musste sie bereits nach 3 km die Pace – Gruppe ziehen lassen. Nach 5 km dämmerte ihr dann schon, dass heute nicht ihr Tag sein würde. Die Temperaturen lagen bereits bei 30 Grad und die Risikostufe wurde von der Rennleitung auf Rot erhöht. Immer mehr Athleten mussten der schwülen Hitze Tribut zollen und am Straßenrand gehen, niederknien oder sich hinlegen. Johanna versuchte sich an jeder Station gut mit Wasser zu versorgen, den Körper zu kühlen und das Rennen soweit es noch ging einfach zu genießen.

Das Ziel erreichte sie dann nach 1:49:12 (bei 33 Grad) etwas enttäuscht aber froh, das Rennen geschafft zu haben! Jetzt gilt es, sich gut zu regenerieren, für die nächste Saison fit zu machen und natürlich den anderen Baunataler Athleten für den Kassel Marathon nächste Woche die Daumen zu drücken!!!

Tempooo!!

Ende August startete unsere Athletin Johanna Lechner beim Großevent Transamerica Chicago Triathlon, eine Veranstaltung mit mehr als 9000 Teilnehmern über SuperSprint, Sprint oder Olympische Distanz. Johanna ging hierbei über die Olympische Distanz an den Start.

Erstmal beeindruckt von der riesigen Wechselzone und zum Glück noch mit ziemlichem Jetlag war der Rad Check-in morgens um 4 Uhr Ortszeit gar nicht mehr so schlimm. Gestartet wurde in insgesamt 54 Startwellen, sodass Johanna erst im halb 8 ins kühle Nass des Lake Michigan springen durfte. Die richtig großen Gewässer noch nicht gewöhnt, musste sie dann etwas mit den doch immer höher werdenden Wellen kämpfen.

Auf dem Rad konnte Johanna dann ordentlich glänzen. Das Nordhessische Bergland gewöhnt ließ sie die ein oder andere Kontrahentin im Chicago Flachland hinter sich. Besonders beeindruckend an der Rad Strecke war dabei (neben der fantastischen Skyline) der 2. Teil, der die Athleten durch das Untergrund Tunnelnetz führt. Nach 1:12h auf dem Rad und damit neuer Rad Bestzeit ging es für Johanna auf die 10km lange Laufstrecke entlang des Lake Michigan. Schnell konnte sie hier ihren Rhythmus finden und noch ordentlich Boden gut machen.

Am Ende erreichte Johanna, knapp am Treppchen vorbei, den 4. Platz in ihrer Altersklasse in einer Zeit von 2:35h. Damit wurde sie 30. von 955 Starterinnen in der Gesamtfrauenwertung. In 2 Wochen steht dann für sie der Chicago Halbmarathon auf dem Programm. Wir drücken auch hierfür fest die Daumen! Tempooo!!

Gut platziert durch die Schwimmunterstützung von Schwimmtrainerin Anna Lutze gingen Christian Priester, David Müller, Tim Himpelmann und Tobi Kisling auf die Radstrecke. In dieser Zusammensetzung war ein gutes Ergebnis erwarten. In der zweiten vom drei Radrunden peilte Tim eine Kurve falsch an und umfuhr eine Verkehrsinsel auf der falschen Seite. Der Wettkampfrichter war direkt dahinter, sah es, und zog sofort die rote Karte. Ende der Übung. Die 4. finishten das Rennen zwar noch in überzeugender Manier, aber am Ende wurden sie auf den letzten Platz der Tageswertung zurück gesetzt. Am Ende kann die 2. Mannschaft aber die 1. Hessenliga souverän halten.

 

Das Heimrennen am Parkstadion nutzen das Team Brille 1 für eine Verbesserung in der Tabelle.  Dario Ernst, Maurice Herwig, Martin Busch, Simon Jakob und Florian Drexler zeigten ein couragiertes

Maurice, Simon, Dario, und Florian

Rennen. Angefeuert durch die Baunataler Fans ballerten die 5 über die Radstrecke nach vorn. Auf 2. Radrunde stoppte ein  Raddefekt bei Simon die furiose Aufholjagd.  Martin tauschte mit  Teamkollegen Simon das Rad , so das dieser weiter machen konnte. Für Martin war das Rennen an diesem Moment dann leider vorbei. Der Defekt warf die fünf so weit zurück , das  die Lücke auf dem Rad nicht mehr zu schließen war. Beim Lauf durch den Stadtpark wurde dann aber der Turbo eingeschaltet. Die vier  arbeiteten sich Platz für Platz auf Platz 7 nach vorne. Es sieht so aus als wäre der KSV auch 2018 in der 2. Bundesliga mit dabei.  Klasse Rennen Jungs.

Team Malocher

Der Liga Triathlon verabschiedet sich in die Winterpause. Beim letzten Rennen der Saison wurden die Meister der 2. Bundesliga und der 1. und 2. Hessenligen gekürt. Vielen Dank an alle Helfer an der Strecke, im Aquapark und im Stadion. Ihr habt eine klasse Vorstellung gegeben, und wieder ein tolles Rennen auf die Beine gestellt. Vielen herzlichen  Dank. Besonderes Lob auch an Timo Hausotter und sein Orgateam ( Wolfgang Schmidt, Birgit Solhdju, Michael Obst, Matthias Daum, Henner und Thomas Schröder und Anna Lutze ) ihr ward bienenfleissig. Tolle Unterstützung kam  auch in diesem Jahr wieder von der Stadt Baunatal , dem Aquapark , den Mitarbeitern des Stadions, von den Sportlern/innen der Schwimmabteilung und von den Wettkampf Sponsoren  der EAM und Tegut in Altenritte. Bei diesen Bedingungen hängen wir uns auch in nächsten Jahr wieder voll rein, um spannende Rennen nach Baunatal zu holen.

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