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Timo Hausotter im Ziel

Florian Drexler und Timo Hausotter machten sich auf die Berge  Österreichs zu erstürmen. Beim 70.3 Ironmanrennen über die Mitteldistanz (1.9 km-90km-21km) wollten die beiden ihre Ausdauer testen. Florian startet mit Ambitionen auf einen guten Platz in der Gesamtwertung.  Beim Schwimmen ballerte er entsprechend los, Timo sparte Körner. Beim radl über die Höhen des Hochkönigs mit 17% Rampen, Florian Attacke , Timo Sparmodus. Laufen rund um den See, Florian hatte Magenproblem und musste hart fighten, Timo justierte vorsichtig das Gaspedal. Für Florian bleib die Uhr beim Zieleinlauf am See bei 05:34:00 h stehen , Timo verfehlte die 6 Stundemarke knapp in 06:01:21 h. Timo war fast ganz zufrieden mit seinem Wettkampftag und freut sich nun auf ein stressiges Orga-Wettkampfwochende in Baunatal. Florian hat mit dieser Distanz noch eine Rechnung  offen.

Tim, David, Christian, Achim und Thomas

Doppelstart beim V-Card Triathlon in Viernheim.

Viernheim, ein schon seit Jahren top organisierter Wettkampf in Süden von Hessen, war an diesem Wochenende Gastgeber der 2. Bundesliga Süd und der Hessenliga.

Den Anfang machten Dario Ernst, Martin Busch, Tobias Kisling, Maurice Herwig und Simon Jakob am Samstag beim Teamrennen über die Sprintdistanz. Ziel war es einen von Martin ausgeklügelten Rennplan umzusetzten. Ein schwieriges Manöver. Denn mit Martin, Simon und Tobias standen gleich 3 neue Athleten im Aufgebot des KSV. Es klappte zwar nicht alles, aber das Hauptziel, nicht auf dem letzten Platz zu landen, wurde gnadenlos umgesetzt. Jetzt heißt es volle Möhre beim Heimwettkampf in Baunatal, um 6 Punkte auf die Konkurrenz vom Puma Team Erlangen gut zu machen, und den Abstiegsplatz zu verlassen.

Dr. David Müller

 

Einen Tag später machten sich die Kollegen in der 1 Hessenliga auf den Weg in die Berge des Odenwalds. David Müller, und Tim Himpelmann waren rassig unterwegs auf der olympischen Distanz, und fuhren Topplatzierungen ein. Das Ergebnis abzusichern war die Aufgabe der Senioren Thomas Schröder und Christian Priester. Bei Achim Hänlein war die Luft raus , und zwar aus dem Vorderreifen ganz am Anfang der Radstrecke. Blöd gelaufen.

Tim Himpelmann

Beide Teams müssen am Sonntag zuhause am Parkstadion noch mal ran. Unterstützung von Fans könnten besonders die Jungs von der Bundesliga beim letzten Rennen der Saison gut gebrauchen. Start der Hessenliga ist 12:40 Uhr und die Bundesliga springt um 14:45 Uhr aus Rad. Kommt ins Baunataler Stadion und brüllt die Jungs nach vorn. !!!Vossepaw!!

Triathlon in Fuldatal-Ihringshausen am Sonntag 13.8.17 war nach drei Tagen Dauerregen überraschend trocken. Die Athleten des KSV Baunatal waren zahlreich und erfolgreich vertreten. Zunächst 500m Schwimmen im kalten Freibad, anschließender Rad-Jagdstart entlang der Fulda mit acht engen Wendepunkten und zum Schluss ein kerniger Anstieg im Laufen mit matschigem Downhill-Finale. Mal echt was anderes im Wettkampfjahr.

Jagdstart an der Fulda

 Für die Damen war es das 3. Rennen in der Regionalliga - ein Teamrennen. Beim Schwimmen kamen die schwimmstarke Laura Ernst als Frontfrau, Kristina und Meike Biel und Claudia Bonnes überraschend gut als dritte aus dem Wasser. Nach der Pause ging es auf die Radstrecke. Da die Straße noch recht nass war, war bei den Wendepunkten größte Vorsicht geboten, einmal kam es doch zu einem kurzen Wegrutschen. Beim Radfahren büßten die KSV-Damen leider 3 Plätze ein. Die interessante Laufstrecke forderte insbesondere bei dem 1 km- Anstieg am Anfang den Athletinnen nochmal alles ab. Am Ende kam ein 7. Platz heraus. Der Wettkampf im Teamformat mit der Herausforderung sich gut aufeinander abzustimmen hat gut funktioniert und viel Spaß gemacht.

1. Radrunde
Sturz an der Wende

 Die offene Klasse 500-24-5 war mit Ausnahme des Gesamtsieges fest in KSV-Hand: Dario Ernst auf Platz 2 (der Junior hängt fast alle ab), Simon Jakob auf 3 (da geht was, wenn's Knie besser wird), René Hördemann auf 4 (wenn der jetzt noch das Schwimmen lernt: Platz 35 im Schwimmen, Platz 1 auf dem Rad) und Tim Himpelmann auf Platz 6 - das war fast wie Hawaii 2016.

Vorletzte Steigung an der Märchenmühle
Claudia, Laura, Kristina und Meike

 Das Feld komplettierten Dario Hördemann mit Gesamtplatz 11 (Platz 1 AK20), Achim Hänlein mit Platz 3 AK55 (mit aufgebrummter Zeitstrafe, ungerecht- aber das denken die Athleten immer...), Michael Flüchter Platz 3 AK50 und der schwimmerisch verbesserte Hans-Peter Carstens auf Platz 2 AK60.

 

Am vergangenen Sonntag ging es für die Triathleten des KSV Baunatal zum Silbersee in Frielendorf. Hier wartete ein familiäres Rennen am Fuße des Knüllwalds auf die hochmotovierten Athleten. Das Wetter der letzten Tage hatte den Ferien- und Urlaubssee so weit aufgeheizt, dass der Veranstalter das oftmals gefürchtete Neoprenverbot aussprach. Doch auch das tat der Vorfreude unserer 7 Sportler keinen Abbruch.

Gestartet wurde im Massenstart, sodass sich Johanna, Simon, Florian, Achim, Jörg, Hans Peter und Lothar zeitgleich in die Fluten stürzten. Florian Drexler kam als erster Baunataler aus dem Wasser direkt gefolgt von Simon und Johanna (als erste Frau). Achim und Hans Peter hatten außer dem Neoprenverbot auch mit anderen Athleten im Gewühl des Starts zu kämpfen aber brachten das nicht

besonders beliebte Schwimmen dennoch bravourös hinter sich. Vom See aus wurden direkt die Beine getestet, da der Weg zur Wechselzone sowie die ersten Meter auf dem Rad typisch nordhessisch bergan gingen. Auf dem Rad angelangt konnte Florian rasch die Führung im Gesamtfeld übernehmen und auch Jörg machte ordentlich Boden gut. Achim, Lothar und Hans Peter konnten auf dem Rad ebenfalls zeigen, was in ihnen steckt und mit ihrer Erfahrenheit am Berg punkten. Johanna hatte hingegen an den Anstiegen der durchaus anspruchsvollen Radstrecke etwas mehr zu kämpfen und musste nach 15km auf dem Rad die Führung abgeben.

Florian hatte auf dem Rad einen ordentlich Vorsprung herausgefahren und überzeugte auch beim Laufen, sodass er seinen Titel vom letzten Jahr mit einem Vorsprung von mehr als 20 Sekunden verteidigen konnte. Auf der Laufstrecke schlug dann vor allem Simons Stunde und er konnte nach solidem Radfahren noch einige Plätze auf die Spitze gut machen - am Ende kam für ihn ein 6. Platz in der Gesamtwertung heraus. Mit zunehmender Hitze wurde die Laufstrecke auch für alle anderen Athleten nochmal zur Zerreißprobe. Der erfahrene Routinier Lothar wurde am Ende des Tages für seinen Altersklassensieg beim Silberseetriathlon geehrt. Achim wurde 2. in seiner Altersklasse und Jörg und Hans Peter sicherten sich jeweils den 3. Rang. Bei den Frauen wurde es zum Ende hin noch einmal richtig spannend. Mit einem Rückstand von ca. 2,5 Minuten auf die Führende ging Johanna als 2. auf die Verfolgungsjagd. Ihren Rückstand konnte sie auf den 5km auf ganze 40 Sekunden abschmelzen. Bis ganz nach vorne reichte es dann leider nicht mehr für sie - der 2. Platz aber klar gesichert.

Beim Sprintrennen um den Titel des deutschen Meisters vertrat Dario Ernst den Landesverband Hessen in Merzig im Saarland. Leider erwischte er nicht den ersehnten Traumstart. Beim Schwimmen in der Saar handelte er sich einen 20 Sekunden Rückstand auf die erste Radgruppe ein. Der Versuch mit einer kleinen 4 –köpfigen Gruppe der Loch nach vorne zuzuknautschen gelang nicht, kostet aber wertvolle Körner für den finalen Laufsplit über 4 Runden. So ging auch beim Laufen mit Laktatbeinen  nichts mehr so richtig nach vorn. Dario finishte auf Platz 29 im Feld der besten deutschen Juniorenathleten. Chapeau Dario hast die die stärksten Gegner ausgesucht.

Dario Ernst