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Ironman 70.3 Kraichgau

Zwei unserer Athleten waren im Kraichgau am Start und beschreiben ihre Eindrücke

Florian Drexler

Mein erstes geplantes Saisonhighlight fand am Sonntag beim Ironman 70.3 Kraichgau statt. Mit neuem Verein und der gewohnt hohen Motivation ging ich also an den Start am Hardtsee. Da ich mich im Vorfeld schon über die Startliste meiner AK schlau gemacht habe ,hoffte ich auf einen Platz unter den ersten 5 meiner AK. Aber zunächst stand erst mal ein langer weg an. Beim schwimmen konnte ich meine Bestzeit trotz einem regelrechten Slalomschwimmen um 1:30 min unterbieten. Die ersten 50 km auf dem Rad waren dann recht spannend, da ich in einer kleinen Gruppe mit 2 weiteren Sportlern aus meiner AK war. Also wurde das Tempo immer wieder erhöht. Da ich mit 270 Watt NP ein Stück über dem lag was ich geplant hatte, ließ ich die 2 zunächst fahren und hab auf mich geachtet (einer der beiden ist später eingegangen und ich sah ihn nur noch einmal bei km 72). Das Laufen ging dann erst mal schlecht los die erste von 3 Laufrunden war sehr anstrengend und unrythmisch (lag wohl auch an den 140 Höhenmetern auf 21 km). Die 2. Runde lief dann schon besser und so hieß es Verpflegen und kühlen was geht und aufpassen das die Krämpfe im Oberschenkel nicht zu Stark werden. Die letzte Runde fühlte sich dann wie die 1. an aber ich war noch gut im Rennen, bis sich 3,5 km vor dem Ziel mein Oberschenkel dann so richtig verkrampfte. Gute 3 Minuten sind mir durch dehnen, stehen, Schreien und langsamen gehen verloren gegangen. Dann konnte ich die letzten km in Angriff nehmen. Mit knapp 2 Minuten Rückstand auf den 5. Platz kam ich dann leider auf Platz 6 aber zufrieden und völlig Erschöpft ins Ziel.

 

Schwimmen 27:03 AK Platz 3

Rad 2:31:51 AK Platz 3

Laufen 1:32:58 AK Platz 6

Platz insgesamt 123


Wolfgang Weigert:

Weiterer erfolgreicher Schritt in der Vorbereitung auf den Ironman Frankfurt am 3.Juli.

Ich habe am Sonntag, dem 5.Juni dem IM 70.3 im Kraichgau in der Altersklasse M.70 trotz eines Schaltungsdefekts

auf der sehr anspruchsvollen Radstrecke (Kraichgau=Land der 1000 Hügel) relativ souverän in 6:10 gewonnen.

Meine Strategie, vorher Kräfte zu sparen, um dann auf der Laufstrecke meine Stärken auszuspielen, ging voll auf.

Ich nahm meinen Mitkontrahenten auf der Halb-Marathon-Strecke 23 bzw. 28 Minuten ab und konnte so mit

15 Minuten Vorsprung auf den Zweiten Siegfried Schmidt und mit 35 Minuten auf den Dritten Gerhard Neye das Ziel erreichen.