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Die Hessenmeister kommen aus Baunatal

Gestern fanden in Eschwege im Rahmen des Werraman die Hessischen Sprint Meisterschaften statt. Während die Volksdistanz nur 400m Schwimmen musste, waren es bei der Hessenmeisterschaft 750m im 22,5 Grad warmen Meinhardsee. Schon nach dem Startschuss war es Christoph Bentz, der sich sofort vom Feld absetzen konnte und einen Vorsprung von über 1,5 Minuten herausschwimmen konnte. Die Rennvorgabe von Trainer Bernhard Lange, sich auf dem Rad „richtig abzuschießen“, wurde dann ebenfalls umgesetzt, sodass er in allen drei Disziplinen die tagesschnellste Zeit aufstellte und letzten Endes mit rund 4 Minuten vor dem Zweitplatzierten Athleten, Zweitliga Teamkamerad Bastian Schalk, ins Ziel kam. Dieser zeigte sich im Siegerinterview allerdings auch durchaus zufrieden mit seiner Performance.

Bei den Frauen war der Titel weitaus umkämpfter. Kristina Biel stieg als dritte Frau aus dem Wasser und startete dann eine Aufholjagd. Auf dem Rad konnte sie dann die Konkurrenz einholen, musste jedoch nach dem Rad Part eine ein-minütige Zeitstrafe absitzen. Im Lauf machte sie dann aber wieder alles klar und lief mit circa 1,5 Minuten Vorsprung zum Hessenmeistertitel.

Heiko Weber startete zum ersten Mal in dieser Saison und wollte vor allem mit einer starken Leistung auf dem neuen Zeitfahrrad überzeugen. Als Gesamt 8. schaffte er noch den Sprung in das obere Drittel. Weitere Podest-Platzierungen in de Altersklassen konnten Dirk Blumenstein (3. AK 45) und Wolfgang Weigand (2. AK 70) erreichen.

„Neues Rennen, altes Leid“ war leider bezeichnend für das Rennen des Volkstriathlons. „Leider“ greift das Organisationsteam bzw. die Kampfrichter sehr rigoros durch, wenn es um Fahrfehler auf der Radstrecke geht. So wurden auch in diesem Jahr über 20 Athleten disqualifiziert, weil sie in einer schlecht einsehbaren Kurve unbeabsichtigt eine Fahrbahnmarkierung überfahren hatten. Besonders ärgerlich war, dass es auch den 2. Platzierten Dario Ernst getroffen hat. Im Ziel nahm er die Sache jedoch besonders sportlich: „Im Prinzip haben die ja Recht. Es können schwerwiegende Unfälle passieren und es ist eben keine Lappalie, wie z.B. das Windschattenfahren, wo es nur eine Zeitstrafe gibt.“ Das zeigt seine faire Einstellung dem Sport gegenüber!

Johanna Lechner konnte schon im Wasser ihre Stärke ausspielen und ging als eine der ersten Frauen aufs Rad. Am Ende stand dann der erste Platz der Junioren U23 auf der Ergebnisliste und der 17. Gesamtrang bei den Frauen. Hans Peter Carstens zeigte in der M60 eine solide Leistung und kam nach 1:28:07 ins Ziel.

 

Die kompletten Ergebnislisten findet ihr hier